1. Whisky-Spring Schwetzingen 2015

Vom 21. bis 22. Februar 2015 fand die erste Whiskymesse in Schwetzingen, die Whisky-Spring, statt. Die Veranstalter um Joe Seidel haben mit dem Barock-Schloss Schwetzingen ein einzigartiges Ambiente für diese gelungene Premiere im Rhein-Neckar-Gebiet ausgesucht. Auf ca. 1.000 m² Ausstellungsfläche in den zwischen 1748 und 1750 errichteten nördlichen Zirkelsälen des Schlosses haben sich fast 2.500 Single Malt Freunde und Whiskyenthusiasten die leckeren Tropfen schmecken lassen. Insgesamt 27 Aussteller, verteilt auf die fünf Räume im nördlichen Zirkelbau, boten ihre umfangreiche Palette an nationalen und internationalen Whiskies an. Neben den beiden großen Importeuren Kammer-Kirsch und Borco waren kleinere, unabhängige Abfüller, wie Premiumcask oder Anam na h-Alba ebenso vertreten wie Spirituosenhersteller aus dem deutschsprachigen Raum, u.a. die Destillerie Finch von der Schwäbischen Alb, Destillerie Thomas Sippel aus Weisenheim oder Wieser Whisky aus Österreich. Zudem präsentierten die Whiskyfreunde von Heidelberg Highlands einen kraftvollen, cremigen 16-jährigen Mortlach, welcher aus einem einzelnen Bourbon Hogshead mit 57,5 Vol.-% eigens für die Whisky-Spring abgefüllt wurde. Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm gestalteten Dirk-Boris Rödel an den Bagpipes, der zur Begrüßung am Eingang und zum Abschied traditionelle schottische Ohrwürmer zum besten gab, Georg Würsching mit einer Lesung aus seinen Whisky Krimis und die fetzige Irish Folk Band „The Dullahans“. Letztere heizten den Single Malt Freunden und den Ausstellern mit ihren mitreißenden irischen Songs und Balladen gehörig ein. Sowohl im Hauptgebäude des Schlosses als auch im abgetrennten Tasting Raum am Ende des Zirkelbaus fanden 60-minütige Tastings statt, um sich eingehender mit Single Malts von z.B. Kavalan, Dalmore oder mit Neuem von Cadenheads zu beschäftigen. Das umfangreiche Spirituosenangebot der Messe ließ keinerlei Wünsche offen. Allerneueste Abfüllungen, wie der Talisker Skye oder der 26-jährige Bunnahabhain „Kirsch Gâteau“ von Wemyss, konnten ebenso verköstigt werden wie auch absolute Raritäten. Spirituosen Futterer öffnete dafür einen 23-jährigen Ardbeg Provenance aus dem Jahr 1974, der allerdings mit 65€ für 2cl zu Buche schlug. Ob auch die knapp 3.000€ teure 14. Release der Port Ellen Originalabfüllung von Getränkewelt Weiser aus Heppenheim während der Messe geöffnet wurde, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Da einige Liebhaber auf die Kombination Whisky mit Zigarre schwören, offerierte Wolfgang Falke aus Schwetzingen Zigarren der Firma Villiger, die vor Ort durch die erfahrenen Hände der Kubanerin Yoanka Pino Hernandez gerollt und draußen in der separaten Raucherlounge gleich genossen werden konnten. Neben Whisky wurden auch zahlreiche Rumsorten, von Blends bis Einzelfassabfüllungen in Fassstärke, angeboten. Das Schlossrestaurant am Ende des Zirkelbaus offerierte eigens für die Whisky-Spring Speisen und Getränke, die für eine gelungene Stärkung zwischendurch sorgten. Ebenfalls positiv zu vermerken war das kostenlose Angebot des Gläsertauschs. Da konnte man auch mal einen Islay-Whisky zwischendurch genießen, ohne dass danach der Speysider nach Rauch und Torf schmeckte.

 

Fazit:

Eine durch und durch gelungene Premiere im Rhein-Neckar-Gebiet. Obwohl es mittlerweile eine Vielzahl an Whiskymessen im Bundesgebiet gibt, beweisen knapp 2.500 Besucher an zwei Messetagen, dass diese Veranstaltung für die Region längst überfällig war. Joe Seidel und sein Team haben Erstaunliches geleistet und eine perfekt organisierte Messe auf die Beine gestellt. Die lange Vorlaufzeit und die regelmäßigen Informationen zum Stand der Messevorbereitungen in den sozialen Netzwerken haben sich bezahlt gemacht. Die Whisky-Spring ist eine Bereicherung für den Whiskyliebhaber und hat das Potenzial, ein Aushängeschild für die Region, die Stadt Schwetzingen und das Barock-Schloss zu werden. Nur einen Haken hat die Sache dennoch: man muss ein ganzes Jahr warten, bis die 2. Whisky-Spring ihre Pforten zu den Zirkelsälen öffnen wird. Aber Joe Seidel wird uns die Wartezeit mit Infos schon verkürzen. Auf ein Wiedersehen im Februar 2016!


7. HörMahl (Robert Burns Supper) in der Heiliggeistkirche in Speyer

Am 23. Februar 2013 fand das 7. Speyerer HörMahl, wiederum in der Heiliggeistkirche, statt. Der Scottsman Harry Hammelmann führte wie gewohnt souverän durch den gelungenen Abend. Das Robert Burns Supper findet jährlich zu Ehren des schottischen Nationaldichters statt und erinnert an dessen Geburtstag am 25. Januar 1759. Gleich zu Beginn „schockte“ Harry die anwesenden Whiskyjünger und Schottlandbegeisterten mit dem Hinweis, dass dies wohl das letzte HörMahl in der Heiliggeistkirche sei, da der evangelische Träger die Kirche verkaufen wird. Zudem mussten Irrniss und Kaufmann kurzfristig aus privaten Gründen absagen, was laut Harry zu den schlimmsten 36 Stunden seines Lebens führte, da er auf die Schnelle eine adäquaten Ersatz finden musste. Dies gelang ihm aber in hervorragender Weise mit der 5 köpfigen Irish Folk Band Fleadh (gesprochen "Flaa", das irisch-gälische Wort für "Fest" oder "Festival"), deren irischer Singer/Songwriter Saoirse Mhór (gesprochen: "Siersche Mor") an eine Mischung aus Peter Gabriel und Phil Collins erinnerte. Fleadh bildete den gelungenen Rahmen für die schottischen Gedichte von Robert Burns, meisterhaft vorgetragen in Burns Sprache Scots von Ann Dawn Dister und den musikalischen Einlagen des Highland Pipers Frank Müller, der den dieses Mal verhinderten Piper Dieter Theuerkauf gebührend vertrat. Das Hauptprogramm des Robert Burns Suppers bildete das dreigängige schottische Menü, beginnend mit Cook-a-leekie, einer Lauchsuppe mit Hühnerfleisch und Backpflaumen, dem original schottischen Haggis mit Tatties und Neeps und als krönenden Abschluss Cranachan, eine zugegebener Maßen nicht ganz kalorienfreie, aber dafür äußerst leckere Nachspeise aus Sahne, Creme Double, Waldfrüchten, gerösteten Haferflocken und Whisky. Begleitet wurde das Menü von drei korrespondierenden schottischen Whiskys. Zur Suppe wurde ein Tullibardine Rich Oak Single Malt gereicht, ein weicher Aperitiv mit deutlichen Vanillearomen, während man zum Haggis eine Flasche des Robert Burns Blended Scotch von der Arran Destillerie auf den Tisch gestellt bekam. Obwohl dieser „nur“ 40 Vol.-% Alkohol aufwies, kam einem dieser in Kombination mit dem gut gewürzten Haggis deutlich höher prozentig vor. Für die Nachspeise hatte Harry einen 19-jährigen Longmorn Single Malt von dem unabhängigen Abfüller Hart Brothers ausgewählt und dabei, aufgrund der Synergie von fruchtigen Aromen, ein gutes Händchen bewiesen. Ebenfalls traditionell wurden die Speisen und Getränke von dem Team des Irish Pubs Inside, unter der Leitung von Eigentümer Hans Liebers, freundlich und schnell serviert. Vor dem musikalischen Abschied eröffnete Harry die Absicht, nächstes Jahr kein HörMahl aufgrund der geänderten Situation um die Lokalität zu veranstalten. Aber in einem Jahr kann ja noch viel passieren. Diese etwas trübe Aussicht hielt das begeisterte Publikum jedoch nicht davon ab, Wunderkerzen schwenkend und aus voller Kehle zu den Klängen des Pipers Frank Müller die schottischen Hymne „Auld lang syne“ zu singen, während der Quaich, gefüllt mit einem Bowmore Tempest in Fassstärke, von Mund zu Mund reihum gereicht wurde.

 

Fazit:

Das Speyerer HörMahl ist ein Genuss für alle Sinne und schürt jedes Mal die Sehnsucht, baldmöglichst nach Schottland zurück zu kehren. Es bleibt zu hoffen, dass Harry eine geeignete Lokalität für das jährliche Robert Burns Supper findet, damit man noch viele dieser tollen Abende erleben kann.


4. Whiskymesse Rüsselsheim 2012

Vom 29. bis 30. September 2012 fand die diesjährige Whiskymesse in Rüsselsheim zum bereits 4. Mal statt. Die von Willi Schildge ins Leben gerufene und organisierte Messe im tollen Ambiente der 600 Jahre alten Festungsanlage in Rüsselsheim fand an diesem sonnigen Wochenende regen Zuspruch von den begeisterten Fans des "uisge beatha". Mehr als 20 Whiskyaussteller aus Deutschland und der Schweiz boten ihre Abfüllungen zum Probieren und natürlich auch zum Kaufen an. Begleitet wurde die Whiskymesse von stündlich stattfindenden Tastings in einem benachbarten Gewölbekeller.

Als Premiere gab es eine Messeabfüllung: 100 Flaschen eines 26-jährigen Ben Nevis von 1986, der aus einem Single Bourbon Barrel mit 58,2% abgefüllt und zum Messepreis von 70€ angeboten wurde. Am Stand von Michael Reckhard („Mr. Whisky“) konnte dieser elegante und fruchtige Tropfen verköstigt werden. Oder man buchte gleich das Tasting mit dem weltbekannten Whisky-Experten John McDougall, der neben der Messeabfüllung auch noch einen 12-jährigen Braeval und einen hervorragenden 18-jährigen Tobermory von Mr. Whisky („Spirit of Caledonia“) im Gepäck hatte. John ist seit mittlerweile 52 Jahren im Whiskygeschäft, war u.a. Manager bei Balvenie, Tormore und Laphroaig, berät junge Destillerien beim Kauf des technischen Equipments (z.B. für Kilchoman oder Daftmill) und füllt Single Malt Whisky unter eigenem Label („Golden Cask Series“) ab. John stellte in seinem kurzweiligen und äußerst amüsanten Vortrag die drei genannten Einzelfassabfüllungen vor. Seine Leidenschaft für schottischen Whisky sprang auch auf den letzten der begeisterten Zuhörer im Gewölbekeller über und wurde am Ende mit lang anhaltendem Applaus gebührend gewürdigt. Ein Besuch am Stand von Mr. Whisky offenbarte dann noch eine Fülle weiterer, sehr gelungener Einzelfassabfüllungen, die von Michael Reckhard persönlich ausgesucht und für gut befunden wurden. Seit kurzem kann man auch bei ihm Fassanteile von Whisky im abfüllfähigem Alter erwerben. Eine sicherlich spannende Sache für den Whisky-Connaisseur.

 

Fazit:

Die Whiskymesse Rüsselsheim hat sich mittlerweile fest in der Szene etabliert, was auch an der steigenden Besucherzahl festzumachen ist. Sie bietet die Gelegenheit, mit den Fachhändlern ins direkte Gespräch zu kommen und über unser aller Lieblingsgetränk zu diskutieren und zu philosophieren. Neue Kontakte können geknüpft und bestehende gepflegt werden. Und all das in einem würdigen Ambiente. Ende September 2013 ist bereits vorgemerkt für die 5. Auflage dieser gelungenen Whiskymesse. Ein herzliches Dankeschön an Willi Schildge und sein Team.

 

Hier ein paar Bilder vom 29.09.12:


6. HörMahl (Robert Burns Supper) in der Heiliggeistkirche in Speyer

Am Samstag, den 18. Februar 2012, fand in der säkularisierten Heiliggeistkirche in Speyer das 6. HörMahl zu Ehren des am 25.1.1759 im schottischen Alloway geborenen Nationaldichters Robert Burns statt. Unter dem Motto „Whisky and Freedom gang togeither“ feierten etwa 90 Schottland- und Whiskybegeisterte die legendäre Burns Night. Moderator und Gastgeber des Abends war wiederum ein bestens gelaunter Harry Hammelmann, Inhaber des Whiskyshops „Scottsman“ in Speyer. Nach seiner amüsanten und kurzweiligen Begrüßung schloss sich ein klassisch schottisches Menü in drei Gängen an, welches von dazu passenden Whiskies eingerahmt wurde. Zur Lauchsuppe mit Backpflaumen („Cook-a-leekie“) passte ein AnCnoc 1997 ebenso gut wie der Speyburn Bradan Orach zum eigens aus Schottland importierten Haggis mit Tatties und Neeps. Die im letzten Jahr angebotene vegatarische Variante dieses Schwerkalibers fand auch dieses Mal bei einigen Gästen begeisterte Zustimmung. Der nicht gerade kalorienarme, cremige Nachtisch „Cranachan“ kombinierte hervorragend mit dem 12-jährigen Aberlour Sherry Cask. Zwischen den einzelnen Gängen wurde viel Lyrik, Poesie und natürlich reichlich schottische Musik geboten. Fast schon zur Einrichtung gehören Nicole Kaufmann und Mate Irrniss, beide vom Zimmer-Theater in Speyer, sowie Ann Dawn Dister und der Piper Dieter Theuerkauf. Mate moderierte den künstlerischen Teil des Abends in seiner unnachahmlichen und charmanten Art und bewegte nahezu spielerisch das Publikum zu lautstarken Gesangseinlagen. Eine wahrliche Bereicherung stellte Marcus Eichenlaub mit seiner Fiddel dar. Er fügte sich nahtlos in die Gitarrenmusik von Nicole und Mate ein, als hätten sie schon immer als Trio auf der Bühne gestanden und verlieh mit seiner Fiddel den Liedern den typisch schottischen Sound. Tja, Harry’s HörMahl ist eben immer für eine Überraschung gut. Der Höhepunkt des Abends war natürlich „The adress to the haggis“. Alternierend vorgetragen auf pfälzisch und in Scots, der Originalsprache von Robert Burns, wurde das Anstechen des schottischen Nationalgerichtes zelebriert. Keine beherrscht diese alte schottische Sprache so gut wie Ann Dawn Dister, der es jedes Mal viel Spaß zu machen scheint, an diesem besonderen Abend teilhaben zu dürfen. Zum Abschluss wurde der Quaich, gefüllt mit einem Isle of Jura in Fassstärke, durch die Reihen gereicht und Dieter Theuerkauf stimmte dazu das schottiche Nationallied „Auld lang syne“ an. Aus feuchten Kehlen singend und mit Wunderkerzen schwenkend hoffte jeder, dass dieser Abend nie zu Ende ginge.

 

Fazit:

Das Speyerer HörMahl ist ein Muss für jeder Schottland- und/oder Whiskyliebhaber. Eine perfekte Organisation durch das Team um Hans Liebers vom Irish Pub, hervorragende künstlerische Unterhaltung, wohlschmeckende Speisen und Getränke und nicht zuletzt das einzigartige Ambiente der Heiliggeistkirche sorgen immer wieder für einen unvergessenen Abend in Speyer. Harry Hammelmann überrascht mit seinem zusammen gestellten Programm die Besucher immer wieder aufs Neue. Doch einen Nachteil hat das Ganze: die Zeit bis zum 7. HörMahl in Speyer ist verdammt lang!


13. InterWhisky 2011 in Frankfurt

Bereits zum 13ten Mal fand die InterWhisky im Hotel InterContinental in Frankfurt am Main statt. Diese internationale Fachmesse für Lifestyle & Whiskykultur, das Event für Einsteiger und Profis gleichermaßen, war mit über 7400 Besuchern und mehr als 500 unterschiedlichen Whiskies mit eine der größten dieser Messen in Europa. Mal sehen, wieviele Aqua Vitae Jünger es dieses Mal vom 25.-27.11.2011 in die Mainmetropole gezogen hat. Auffällig im Vergleich zum letzten Jahr war das umgestaltete und mit mehreren Sitzgelegenheiten gemütlich eingerichtete Foyer, in das man sich zum Gespräch oder zur Stärkung bei Irish Stew im Brottopf zurückziehen konnte. Erfreulich war zudem, dass Diageo wieder auf der Messe präsent war, die letztes Jahr doch schmerzlich vermisst wurden. Ebenso kam es mir vor, dass unter den insgesamt 60 Ausstellerständen weniger „exotische“ Whiskyländer vertreten waren. Die Mehrzahl der namhaften schottischen Destillerien war auf der InterWhisky zugegen und es bot sich die Möglichkeit, eine große Bandbreite hervorragender und seltener Abfüllungen zu verköstigen. Der internationale Erfolg des kürzlich eingeführten, mit 46,3% und nicht kühlgefilterten 18-jährigen Bunnahabhain war wohl so groß, dass auf der Messe mangels Verfügbarkeit nur die alte, 43%ige Version ausgeschenkt werden konnte. Eine weitere Attraktion stellte die Replica des Shackleton Whiskys Mackinlay’s Rare Old Highland Malt dar, der von Whyte & Mackays Master Blender Richard Paterson rekonstruiert wurde. Leider verhinderte der stolze Messepreis von 10€ für 2cl Blend Whisky eine sensorische Prüfung, jedenfalls für mich.

 

Wie gewohnt, wurden neben der Ausstellung wieder kostenpflichtige, 45-minütige Master-Class Seminare angeboten, in denen nationale und internationale Whiskyexperten einen Vortrag über deren Destillerie hielten sowie die Verkostung bewährter und neuer Abfüllungen moderierten. Ich habe mich dieses Jahr für das Tasting „Whiskys der Insel-Destillerie Arran“ mit der neuen Regional Sales Managerin Paulina Kwiatkowska entschieden. Es war eine sehr gute Wahl. Paulina glänzte durch ihr Hintergrundwissen zu den Whiskies und der Geschichte von Arran und ließ in ihrem kurzweiligen Vortrag charmant einige Anekdoten zum Schmunzeln einfließen. Es wurden fünf verschiedene Abfüllungen vorgestellt, genauestens charakterisiert und intensiv verköstigt. Neben der Robert Burns Edition und den beiden Standards 10J und 14J, waren dies noch eine Amarone Cask Abfüllung (wegen deren Farbe der Roséwein von Arran genannt) und die torfige Variante Machrie Moor. Paulina hatte noch zwei New Make mit im Gepäck: einmal den ungetorften, der bereits die für Arran typischen Zitrusaromen erkennen ließ und einen getorften (Phenolgehalt im Malz von stolzen 50 ppm). Diese stark getorfte Variante von Master Distiller James MacTaggert soll in voraussichtlich 5-6 Jahren auf den Markt kommen.

 

Fazit: Diese InterWhisky hat mir im Vergleich zu der im letzten Jahr viel besser gefallen; für mich hat die Messe wieder zur alten, gewohnten Klasse zurückgefunden. Ich war zum ersten Mal an einem Freitag da und muss sagen, dass es doch vom Platz her viel angenehmer war als an den Wochenendtagen. Es bleibt auch genügend Zeit, mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen und sich über die ein oder andere Neuerscheinung detailliert zu unterhalten. Da die Master Class Seminare im Vorfeld bereits zum Teil vollkommen ausgebucht waren, bietet es sich an, diese vorab im Onlineshop auf der Homepage des Veranstalters zu reservieren. Man darf sich bereits jetzt auf die 14. Auflage der InterWhisky in Frankfurt im nächsten November freuen.


Whisky Fair 2011 in Limburg

Vom 14. – 15. Mai 2011, wegen Ostern drei Wochen später als gewohnt, fand das diesjährige Whisky Festival – Feel the Celtic Spirit – in Limburg statt. Sonntag ist im Gegensatz zu Samstag hinsichtlich des Besucherandrangs wohl der bessere Tag, findet man doch hier genügend Zeit und Raum für angeregte Gespräche mit den Ausstellern über interessante und neue Abfüllungen als am ersten Messetag.

 

Wie bereits in den Jahren zuvor, findet man die einzelnen Aussteller an ihren gewohnten Plätzen, sodass der „Wiederholungstäter“ keine Mühe hat, seine Abfüllungen gezielt anzusteuern. Neben den üblichen Verdächtigen fiel jedoch auf, dass mehr und mehr andere alkoholische Elixiere angeboten wurden. So konnte man eine große Auswahl an Cognac, Sherry, Tequila und vor allem Rum bestaunen und natürlich auch gegen Bares verkosten. Während der beiden Messetage wurden in drei Seminarräumen verschiedene Tastings zu einem Preis von 10 bis 15 Euro angeboten. Alistair Walker, Verkaufsdirektor von BenRiach/GlenDronach, stellte in seinem kurzweiligen und amüsanten Vortrag die GlenDronach Destillerie mit vier Originalabfüllungen vor. Während seiner mit starkem schottischen Akzent versehenen Präsentation konnten die ca. 60 Zuhörer die Standardwhiskies GlenDronach 15J und 18J, die Wood-Finish Abfüllung 15 J Tawny Port Finish, sowie die Single Cask Abfüllung von 1989 probieren, wobei die zur Verfügung gestandene Zeit von gerade mal 45 Minuten doch zu kurz bemessen war.

 

Neben zahlreichen Abfüllungen konnte man auch noch Krimis rund um des Besuchers Lieblingsgetränk erwerben. Die Autoren Bernhardt und Würsching, beide „Keeper of the Quaich“, haben mittlerweile drei spannende und äußerst kurzweilige Whiskykrimis veröffentlicht. In einem Gespräch mit Hans-Georg Würsching verriet dieser, dass sich der 4. Teil, welcher auf den letzten Krimi „Aqua Mortis“ aufbaut, bereits in Arbeit befindet und spätestens nächstes Jahr in Limburg verfügbar sein wird.

 

Fazit: Die Whisky Fair hat erneut bewiesen, dass sie zurecht zu den wichtigsten Messen in Deutschland und darüber hinaus zählt und die Whiskyenthusiasten haben sich sicherlich bereits das letzte Wochenende im April 2012 für das nächste Festival vorgemerkt.


5. HörMahl in der Heiliggeistkirche in Speyer

Am Samstag, den 19. Februar 2011, fand in der säkularisierten Heiliggeistkirche in Speyer das 5. HörMahl unter dem Motto „Whisky and Freedom gang togeither“ statt. Zu Ehren von Schottlands populärstem Poeten Robert Burns feierten an die 90 Schottlandfreunde mit Liedern und Gedichten des Barden, Whisky und schottischen Speisen die legendäre Burns Night. Harry Hammelmann, Mitinhaber des Scottsman in Speyer, moderierte durch den Abend, der von Jürgen MacGregor, Chairman der Clan Gregor Gesellschaft in Deutschland, eröffnet wurde. Ein Drei-Gänge-Menü mit dazu passenden Single Malts wurde umrahmt von Poesie und Musik. Der künstlerische Teil glänzte durch die unwiderstehliche Art und Weise, wie das Duo Nicole Kaufmann und Mate Irrniss Lieder und Gedichte von Robert Burns präsentierte. Die Darbietung stilechter Dudelsackmusik des Pipers Dieter Theuerkauf, sowie rezitierter Texte in der Originalsprache Scots von Dawn Ann Dister nahm die begeisterten Besucher mit auf die Reise in das mythenumwobene Schottland. Höhepunkt des Abends war zweifelsohne „The Adress to the Haggis“ – das feierliche Anstechen des schottischen Nationalgerichtes. Das Angebot einer vegetarischen Variante dieser, vielleicht nicht für jeden Magen geeigneten Hauptspeise wurde von einigen Besuchern wohlwollend angenommen. Spätestens bei der weltbekannten Hymne „Auld lang syne“, als die begeisterten Gäste aus einem Quaich trinkend und an den Händen haltend aus vollen Kehlen mitstimmten, hätte sich bestimmt auch Robert Burns gewünscht, an diesem Abend Gast in der Heiliggeistkirche zu sein.

Fazit: Ein überaus gelungener Abend voller Musik, Poesie und schottischem Lebensgefühl. Der Dank gilt allen Verantwortlichen, insbesondere Hans Liebers vom Irish Pub, der mit seinem Team für eine reibungslose Versorgung der hungrigen und im Laufe des Abends immer durstiger werdenden Schottlandliebhaber sorgte. Souverän durch den perfekten Abend begleitend darf sich Harry gewiss sein, dass bereits der Termin für das nächste HörMahl in Speyer dick im Kalender der begeisterten Besucher angestrichen ist.


12. InterWhisky 2010 in Frankfurt

Vom 26. bis 28. November 2010 öffnete die mittlerweile 12. InterWhisky wieder ihre Pforten im InterContinental Hotel in Frankfurt. Wie in den Jahren zuvor, war der Besucheransturm enorm, zumindest am Samstag um 12 Uhr. Hat man dann die drei Warteschlangen (vor der Kasse, vor der Garderobe und vor der Chip-Ausgabe) mit Geduld ertragen, so konnte man dann mit einem Tastingglas bewaffnet in die Welt des Whiskys eintauchen. Sofort fiel auf, dass im Gegensatz zu den Veranstaltungen in den Jahren zuvor, mehr Platz vorhanden war. Der größte Whiskykonzern Diageo war dieses Mal nicht auf der Messe vertreten. ebenso fehlte Irish Lifestyle, u.a. mit den Marken Glengoyne und Tomatin. Auffällig hingegen waren die kleinen neuen Aussteller, wie z.B. Whisky aus der Steiermark, aus Belgien, Liechtenstein und der Schweiz. Ebenso war Malts of Scotland zum ersten Mal dabei und der eigens für die InterWhisky abgefüllte, 25-jährige Glencadam aus einem Bourbon Hogshead konnte sich durchaus sehen lassen. Da ich dieses Mal auf die kostenpflichtigen Master Class Seminare verzichtet habe, genoss ich die Präsentation zweier Bowmore Whiskies in der sogenannten Forum-Veranstaltung. Helmut Knöpfle präsentierte in einem äußerst kurzweiligen und engagierten Vortrag die Insel Islay und insbesondere die Destillerie Bowmore. Ihm zur Seite stand Tom Jones, Brand Ambassador von Bowmore, der sowohl den 15-jährigen Bowmore Darkest als auch den neuen, 10-jährigen Bowmore Tempest vorstellte. Beide Whiskies präsentierten sich mit schönen Vanille-, gepaart mit feinen Zitrusnoten, umhüllt von Rauch.

Probieren konnte man auf der Whiskymesse sehr viel, lediglich das Gespräch mit den Ausstellern kam viel zu kurz, da der Besucherandrang an diesem Messetag sehr groß war.

Fazit: Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass die InterWhisky etwas von ihrem Glanz verloren hat. Die Veranstalter müssen aufpassen, dass diese Leitmesse nicht zu einer "Lightmesse" verkommt. Denn die Konkurrenz - gerade im Rhein-Main-Gebiet - schläft nicht.


2. Whiskymesse Rüsselsheim 2010

Vom 25. bis 26. September 2010 fand die diesjährige Whiskymesse in Rüsselsheim statt und zwar wieder am gleichen historischen Ort, in den Gewölbekellern der 600 Jahre alten Festungsanlage der Stadt am Main.

 

Nach der gelungenen Premiere im Herbst 2009, waren neben den Ausstellern vom letzten Jahr noch weitere hinzugekommen, sodass Whiskies von Adelphi bis Whisky-Tales auf ihre Verkostung warteten. Bereits am Samstag zeichnete sich ab, dass die Messe deutlichen Zuspruch bei den interessierten Besuchern fand, was sich auch in den angeregten Gesprächen am Stand mit den jeweiligen Ausstellern wiederspiegelte.

 

Die angebotenen Master-Class Seminare boten zudem die Gelegenheit, die neuesten Abfüllungen diverser unabhängiger Abfüller, begleitet von interessanten Hintergrund-informationen, vergleichend zu probieren. Ein Fassmacher, kunstvolle Destillerie- und schottische Landschaftsbilder auf Schiefertafeln, sowie eine Kiltmacherin rundeten das äußerst positive Gesamtbild der Whiskymesse ab. 

 

Fazit: Die Whiskymesse Rüsselsheim hat sich von einem Experiment zu einer festen Größe im Jahreskalender der Whisky-Veranstaltungen etabliert und es bleibt zu hoffen, dass Willi Schildge mit seinem Team bereits an der 3. Auflage arbeitet.

 

Hier ein paar Bilder vom 25.09.10:


9. Whisky Fair 2010 in Limburg

Am 24. und 25. April 2010 wurde Limburg wieder zur Whiskyhauptstadt Europas, denn an diesem sonnigen Wochenende fand in der Domstadt an der Lahn das 9. Whisky Festival 2010 statt. Auf einer erweiterten Fläche von über 2.200m² präsentierten mehr als 90 zum Teil internationale Aussteller - darunter auch Chocolatiers, Zigarrenmanufakturen, Hersteller von Edelbränden und viele mehr – Bekanntes sowie viel Neues rund um das Thema Whisky. Der Eintrittspreis betrug moderate 8 Euro inklusive eines Verkostungsglases mit Whisky Fair Schriftzug.

 

Zum ersten Mal war der Shooting Star unter den unabhängigen Abfüllern, Thomas Ewers von Malts of Scotland, mit einem Stand in Limburg vertreten. Seit gut einem Jahr gibt es diese hervorragenden Single Cask Abfüllungen auf dem Markt, allesamt nicht kühlfiltriert und in Fassstärke angefüllt. Ein Highlight war der eigens für die Whisky Fair abgefüllte, 8 Jahre alte und in einem Zinfandel Barrel gereifte Port Charlotte, den es nur an diesen beiden Tagen zu kaufen gab.

 

Die Whiskymesse bot neben unzähligen Probiermöglichkeiten auch einige Tastings und Masterclass Seminare an. In Zusammenarbeit mit Alba Import stellte Anthony Wills seine Destillerie Kilchoman auf Islay vor. Anthony berichtete in enthusiastischer Weise über die kurze, aber bereits ereignisreiche Geschichte seiner Destillerie – von der Idee in 2001 bis hin zur Eröffnung der Destillerie in 2005. Er war dabei so in seinem Element, dass er beinahe vergaß, die drei bereitgestellten Kilchoman Abfüllungen dem interessierten Publikum zur Verköstigung einzuschenken. Probiert wurden an diesem Nachmittag neben der 3. Destillerieabfüllung Kilchoman Spring 2010 Release, ein exklusiv für Deutschland abgefülltes, reines Bourbon-Fass, sowie eine 3 Jahre alte Sherry-Einzelfass Abfüllung. Immer wieder erstaunlich, wie gut ausbalanziert sich dieser Whisky trotz seines jungen Alters bereits präsentiert. Da reift etwas wirklich Großartiges auf Islay heran!

 

Fazit: Am Sonntag war der Andrang in der Stadthalle und an den Whiskyständen deutlich geringer als am Samstag. Man hatte gute Gelegenheiten, mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen und die neuesten Abfüllungen ausgiebig zu verkosten und zu diskutieren. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die im nächsten Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum, wegen Ostern jedoch erst Mitte Mai (14.-15.5.2011), in Limburg feiern wird.


11. InterWhisky 2009 in Frankfurt

Vom 20. bis 22. November 2009 fand die diesjährige InterWhisky in Frankfurt statt. Diese internationale Fachmesse für Lifestyle & Whiskykultur öffnete nun schon zum 11. Mal ihre Pforten, wiederum im Hotel InterContinental Frankfurt. Die InterWhisky ist eine Fachausstellung mit whisk(e)ykulturellem Rahmenprogramm und das Event für Einsteiger und Profis gleichermaßen. In Zeiten der immer noch spürbaren Wirtschaftskrise haben wieder viele Aussteller, wenn auch weniger als im Jahr zuvor, ihren Weg in die Mainmetropole gefunden.

Neben der Ausstellung wurden im Stundentakt Master-Class Seminare (kostenpflichtig) und Whisky-Foren (kostenlos) angeboten, in denen Whiskyexperten einen Vortrag über deren Destillerie hielten sowie die Degustation einiger Abfüllungen durchführten. Ich habe mich dieses Jahr für das „The Glenrothes – Meet The Fastest Growing Single Malt Brand“ Master-Class Seminar mit Ronnie Cox entschieden. Es war eine sehr gute Wahl.

Der schottische Brands Heritage Director von The Glenrothes, der zusammen mit John Ramsay für ihre hervorragenden Leistungen den Icons of Whisky Award 2008 erhielt, stellte in seiner charmanten und humorigen Art die Destillerie The Glenrothes vor. Ronnie Cox moderierte in leicht gebrochenen Deutsch und immer wieder ins Englische abschweifend über die Geschichte von The Glenrothes, Schottlands und des Whisky im Allgemeinen, wobei er keine Gelegenheit ausließ, auf das gespannte Verhältnis mit den englischen Nachbarn hinzuweisen.

Verkostet wurden neben der Alba Reserve, auch verschiedene Tropfen der exklusiven The Glenrothes Vintage-Range - der Vintage 1985, Vintage 1991 und als besonderes Highlight, noch vor dem offiziellen Launch Anfang 2010, der Vintage 1998. Alle verkosteten Whiskies sind qualitativ sehr hochwertig und ein Genuss für die Sinne. Später bot sich am The Glenrothes Stand die Möglichkeit, Ronnie das ein oder andere Geheimnis um die Whiskies und deren Herstellung zu entlocken.

Antony McCallum-Caron, Rare Malt Manager Ian McLeod Ltd. und Klaus Maier, Glengoyne Ambassador Germany, stellten in einem Master Class Seminar zwei neue Abfüllungen von Glengoyne vor: den Glengoyne 12 Jahre (43%) und den 11-jährigen Glengoyne Chateau La Nerthe Blanc Finish in Fassstärke (52,5%). Der Saal war nahezu überfüllt und die Vermutung drängte sich auf, dass nicht alle nur deswegen gekommen waren, um den Ausführungen der beiden Experten zu lauschen.

 

Fazit: Alles in allem wieder eine gelungene InterWhisky. Mittlerweile trifft man das ein oder andere bekannte Gesicht und die Master-Class Seminare sind informativ, unterhaltsam und allemal ihr Geld wert. Noch ein Tipp: für 2010 bitte keine Rucksäcke mehr mitnehmen und die Extrakosten für das Tastingglas kann man sich durch Mitnahme eines eigenen Glases von zuhause getrost sparen. Es sei denn, man legt besonderen Wert auf den Schriftzug InterWhisky.


The Glenlivet Tasting in der Algonquin Bar mit Dr. Jürgen Deibel

Am 10. Oktober 2009 fand in der Algonquin Bar in Mannheim in Zusammenarbeit mit Pernod Ricard ein The Glenlivet-Tasting statt. Für diesen Abend konnte mit dem Chemiker Dr. Jürgen Deibel ein Top-Referent gewonnen werden. Bei einer Schutzgebühr von nur 3,50 Euro war die Veranstaltung in dem ausserordentlichen Ambiente der Algonquin Bar ausverkauft.

Trotz angeschlagener Stimme - es war sein 5. Tasting in dieser Woche -  brachte Jürgen Deibel in dieser gut zweistündigen Veranstaltung sowohl dem Laien als auch Experten die Geschichte von The Glenlivet sowie die Geheimnisse der Whiskyherstellung – vom Mälzen bis zur Fassreifung – auf kurzweilige, frische und humorige Art und Weise nahe.

Verkostet wurden an diesem Abend The Glenlivet 12 Jahre, French Oak Reserve 15 Jahre, Nadurra 16 Jahre, 18 Jahre sowie Archive 21 Jahre. Letzterer reifte in bis zu 7 verschiedenen Eichenfässern. Ein interessanter Tipp von Jürgen Deibel – mit der Handinnenfläche das Glas bedecken, dieses stürzen und somit die Haut mit Whisky benetzen und dann beide Handinnenflächen verreiben und daran riechen– ließ einige der Holzaromen deutlich hervortreten. Ein weiteres Aha-Erlebnis an diesem Abend.

Insgesamt wird diese Vortragsreihe bundesweit 10 Mal erfolgen und am Ende wird ein glücklicher Whiskyliebhaber Gewinner einer Flasche The Glenlivet XXV sein.

Fazit: Ein überaus gelungener Abend mit einem gut gelaunten Referenten, hochwertigen Whiskies und jede Menge neuer Informationen.


1. Whiskymesse Rüsselsheim 2009

Am 26. und 27. September 2009 fand im Gewölbekeller der 600 Jahre alten Festungsanlage in Rüsselsheim die 1. Whiskymesse statt.

 

Über 20 Aussteller warteten mit ihren Angeboten rund um das Thema Whisky auf interessierte Besucher. Daneben bot sich auch die Gelegenheit, zu speziellen Abfüllungen diverse Master Class Seminare zu besuchen.

 

Aufgrund der begrenzten Anzahl an Ausstellern hielt sich der Besucherandrang in Grenzen und bot daher eine ideale Gelegenheit zum Fachsimplen und einzelne Whiskyexperten persönlich kennen zu lernen.

 

Bleibt zu hoffen, dass im nächsten Herbst eine 2. Whiskymesse in diesem ausserordentlichen Ambiente folgen wird.

 

Hier ein paar Bilder vom 26.09.09: