Single Malt Scotch Whisky ist chemisch gesehen äußerst komplex. Obwohl Scotch Whisky nur aus den drei Zutaten Gerste, Wasser und Hefe besteht – sieht man einmal von dem Hilfsstoff beim Darren des Malzes, dem Torf, ab - gibt es Hunderte von Variablen, die das Endergebnis beeinflussen. Das besondere Zusammenspiel von Geologie und Klima beeinflusst in einzigartiger Weise die Rohstoffe und den reifenden Whisky gleichermaßen. Heute kennt man mehr als 800 verschiedene chemische Bestandteile im Whisky, die diese Spirituose so einzigartig machen. Viele davon tragen zur Aromen- und Geschmacksbildung des Whiskys bei und entstehen während der verschiedenartigen Stationen bei dessen Herstellung. Die relative Konzentration jeder einzelnen Verbindung hängt dabei enorm von den Einsatzstoffen sowie von den Produktionsbedingungen ab. Daher ist es nicht verwunderlich, dass jeder Single Malt Whisky einzigartig ist und sich zum Teil recht deutlich von dem anderer Destillerien bzw. sogar von Single Malts derselben Destillerie unterscheidet.

 

Vereinfacht lässt sich die Bildung der Aromen in zwei Klassen einteilen. Da gibt es diejenigen, die von den Einsatzstoffen (Gerste, Wasser, Torf, Hefe) herrühren sowie während der Produktion (Mälzen, Darren, Fermentation, Destillation) entstehen und auf der anderen Seite diejenigen Aromen, die während der Reifung gebildet und aus dem Eichenfass herausgelöst werden.

 

Im Folgenden wird näher auf die Bildung der Aromen während der einzelnen Produktionsprozesse eingegangen.

 

Aromen durch Darren über Torfrauch

- Rauch und Torf im Whisky (WiBo 4-16)

 

Aromen durch Fermentation

 

Aromen durch Fassreifung

- Whisky - ein Genuss

- Wood makes the whisky! Wirklich? (WiBo 1-17)

 

Wie kommt der Vanillegeschmack in den Whisky?

 

Bromphenole als Charakteristikum für Islay Whiskies

 

WhiskyWissen (ab WiBo 3-17)