Whisky & Chemie – Ein Blick hinter die Aromen – Teil 4

Ester im Whisky

Bild ist mit KI generiert
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„Dieser Whisky riecht nach grünen Äpfeln, Birnen und einem Hauch tropischer Früchte.“


Solche Beschreibungen gehören zum Whisky-Tasting wie das Nosing-Glas. Doch woher kommen diese fruchtigen Aromen eigentlich?


Die Antwort lautet: Ester – eine faszinierende Stoffgruppe, die zu den wichtigsten Aromaträgern im Whisky zählt. Sie entstehen, wenn Alkohole mit organischen Säuren reagieren. Das Besondere: Viele Ester besitzen intensive Fruchtaromen, die an Äpfel, Birnen, Ananas, Bananen, Pfirsiche und weitere exotische Früchte erinnern.


Entscheidend ist dabei die Gärung. Denn die Hefe bildet neben diversen Nebenprodukten auch eine Fülle von Estern. Weitere Ester können während der Destillation entstehen, wenn flüchtige Säuren und Alkohole in den aufsteigenden Dämpfen auf den Kupferoberflächen der Brennblase miteinander reagieren.

 

Auch während der Reifung im Eichenfass entstehen weitere Ester aus den Säuren und Alkoholen, die bereits während der Gärung gebildet wurden.


Aber bedeuten viele Ester automatisch einen besseren Whisky?


Nicht unbedingt. Wie so oft kommt es auf das Zusammenspiel an. Ester sind nur ein Baustein im komplexen Aromamosaik eines Whiskys. In der richtigen Balance sorgen sie jedoch für Eleganz, Fruchtigkeit und zusätzliche Tiefe im Geschmack.


👉 Den vollständigen Artikel mit den wichtigsten Ester-Verbindungen, ihrer Entstehung und ihrem Einfluss auf das Aroma gibt es hier und auch auf der Seite von Whisky Guide Deutschland.